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Besuch der Klasse 4b im Förderturm

Vor einigen Tagen vereinbarte eine Lehrerin der Goethegrundschule einen Termin, um mit ihrer Klasse unseren Förderturm zu besuchen. Zur Vorbereitung dieser Befahrung besuchte in der Woche davor ein Mitglied des Fördervereins in "Bergmannskluft" sowie mit echten Kohlebrocken und Kopflampe die Schüler in ihrer Klasse und bereitete so die Klasse auf den Besuch vor.

Auf einer lockeren und humorvollen Art konnten so die Fragen der Kinder zur Geschichte des Bergbaus in Bönen beantwortet werden. Die Klasse hatte sich vorher schon die alte Mühle angeschaut, die Gemeindearchivarin besucht und nun ging es um die ehemalige Bönener Zeche. Das Thema "Bergbau in Deutschland" ist, wohl voreilend mit Blick auf 2018, seit einiger Zeit aus der Lehrplänen gestrichen. Umso mehr, empfindet der Förderverein, sollten die Kinder erfahren, wieso da der Förderturm steht und wie von vielen der Großvater sein Geld hier verdiente.

Neben den Fragen erfuhren die Kinder, dass es früher in den Zechen Grubenpferde gab und diese keinesfalls blind ihre Arbeit verrichteten. Genauso kam das Thema Kanarienvögel in der Grube zur Sprache. Zum Abschied durfte sich jedes Kind einen Brocken Kohle aus einer Dose nehmen.


Eine Woche später kamen dann die 21 Schüler mit ihrer Lehrerin zum Förderturm. Nach einer kurzen Einführung und Ermahnung zur Umsicht ging es dann von einer Bühne zur nächsten bis zum Fördermaschinenflur. Hier gab es dann eine Überraschung. Zwei Akkordeon- und ein Waschbrettspieler erwarteten die Kinder, um das Steigerlied zu singen. Und weil eine Schülerin am nächsten Tag Geburtstag hatte, bekam sie auch dazu ein Ständchen gesungen. Mit den vielen Eindrücken und für jeden ein Überraschungsei ging es dann nach zwei Stunden wieder zurück in die Schule.

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